Nach aussen sah der 31. Rang im Super-G vielleicht nicht so toll aus, für mich war dieses Rennen aber schon mal nicht schlecht. Im Engadin bin ich trainingsmässig und im Europacup schon sehr viel gefahren, aber jetzt stand endlich meine Heim-Premiere im Weltcup an. Und was für eine! Das Wetter und die Piste waren prächtig, leider gelangen mir die Abfahrten am Freitag (41.) und Samstag (47.) nicht nach Wunsch, dennoch freute ich mich auf den Super-G vom Sonntag. In dieser Disziplin habe ich ja die ganze Saison einen Fix-Startplatz.
Und dann durfte ich sogar lange auf Weltcup-Punkte hoffen. Die Stimmung war cool, die Zuschauer hörte man schon weit oben am Hang – und ich war recht zufrieden mit meiner Fahrt. Dass ich den einen Punkt, den der 30. Rang gegeben hätte, verpasste, ist nicht so schlimm, ich habe ja noch viele Chancen. Nachdem ich in den letzten beiden Wintern im Weltcup entweder die Qualifikation fürs Rennen nicht schaffte oder dann ausschied, erreichte ich nun dreimal das Ziel. Das gibt mir ziemlich Selbstvertrauen, ich freue mich schon auf die nächsten Rennen.
Euch Fans von meinem Fanclub möchte ich herzlich danken, dass Ihr so zahlreich gekommen und so kräftig die Fahnen geschwenkt habt. Das hat mir gut getan!